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Indien Reise Jaipur

Informationen und Bilder über die alte Rajputen-Hauptstadt Amber und den Festungspalast Amber Fort bei Jaipur

AMBER (gesprochen Amer, ohne Beziehung zum englischen Wort für Bernstein):
Die alte Hauptstadt Amber der Kachwaha-Herrscherfamilie liegt ca. 11 Km nördlich von Jaipur, der heutigen Hauptstadt von Rajasthan. Die Stadtgeschichte von Amber geht bis ca. 966 n.Ch. zurück. Der Ort war rundum von Bergen geschützt und mit Wachtposten versehen. Die Rajputen-Dynastie der Kachwaha (auch Kachavaha, Kuchhwaha, Kacchavahas, Kushwaha, Kakutshta, Kacchapghata und Kurma) herrschte in mehreren indischen Königreichen und Fürstentümern. Der Kachwaha-Clan war in ca. 70 Familienzweige unterteilt, die in verschiedenen (heutigen) Bundesstaaten herrschten. Dieser Familienclan führte seinen Ursprung auf die uralte indische Dynastie der Surya (Sonnen-Dynastie) zurück, welche der Legende nach von Kusha, einem der beiden Söhne von Rama und Held des Epos Ramayana abstammen.
Der Raja Prithviraj (1502-1527) vereinigte in seinem Famlienclan 12 Haupt-Herrscherlinien, genannt "Bara Kotris". Von diesen 12 Herrscherlinien gingen 9 aus seinen Kindern und Enkeln hervor. 3 Adelslinien gingen auf ältere Herrscher zurück:
Raja Junasi (1328-1366), Raja Udaikaran (1366-1388) und Raja Banvir (1427-1439).

fort amber
amber fort jaipur
Maota-See und Amber Fort
der imposante Palast von Amber
amber fort
amber fort
Altstadt von Amber im Schutz von Jaigarh
alte Gebäude in Amber
amber fort jaipur
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amber fort jaipur
amber fort jaipur
amber fort jaipur
amber fort jaipur

Die Dynastie der Kachwahas stellte viele hervorragende Generäle im Dienste der Mogulherrscher. Raja Bhagwant Das (1575-1589) schaffte es im Jahre 1584, das streng gehütete Geheimnis der Kanonen-Herstellung aus Lahore nach Amber zu bringen. Sehr bald schon wurden - zum Verdruß der Mogulen - im Jaigarh-Fort oberhalb von Amber die ersten indischen Kanonen gegossen.
Bhagwant Das und sein Nachfolger Raja Man Singh I. (1589-1617) waren treue Diener der Mogul-Herrscher, ebenso wie Raja Sawai Jai Singh II. - Gründer der neuen Kachwaha-Hauptstadt Jaipur - und viele andere Adelsfamilien.
Der Ort Amber war über viele Jahrhunderte der Stammsitz dieses Fürstengeschlechts und bis 1727 Hauptstadt des Königreiches. Der heutige Festungspalast Amber Fort wurde 1592 auf Befehl von Raja Man Singh I. auf den Fundamenten älterer Burganlagen aus dem 11. Jahrhundert errichtet. Unter Raja Jai Singh I. (1621-1667) erfolgte der Bau des zentralen Palastes von Amber.
Amber Fort liegt auf einem Bergkamm unterhalb und im Schutz der Festung Jaigarh. Vom Palast hat man einen weiten Ausblick auf den alten Ort Amber mit historischen Kaufmannshäusern (Havelis) und Tempeln sowie den Maota-See. Der Mogulkaiser Akbar soll wiederholt Pilgerreisen zum Heiligtum des Sufi Chisti in Ajmer unternommen und dabei auch stets Station in Amber gemacht haben.

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Nachfolgend weitere Bilder von Amber und Amber Fort Palace(zum Vergrößern bitte auf das jeweilige Bild klicken):

amber fort jaipur
amber fort jaipur
amber fort jaipur
amber fort jaipur
amber fort jaipur
amber fort jaipur
amber fort jaipur
amber fort jaipur
amber fort jaipur
amber fort jaipur
amber fort jaipur
amber fort jaipur
fort amber
plan des palastes von amber
Blick zur Festung Jaigarh

Bevor der heutige Amber Fort Palast von Raja Man Singh I im Jahre 1592 in Auftrag gegeben wurde, residierten die Könige von Amber in Ihrem Palast innerhalb der Burg Jaigarh. Es mag Zeiten gegeben haben, in denen man eher von einer Raubritterburg als von einer Königsresidenz ausgehen muß. Die Kachwahas waren jedoch im Laufe der Zeit sehr erfolgreich und arrangierten sich mit den islamischen Mogulkaisern. Dies veranlasste den damaligen Herrscher Man Singh I, sich aus seiner Burg herauszutrauen und diesen gewaltigen, weiterhin stark befestigten Palast bauen zu lassen. Von hier aus regierten die Herrscher von Amber bis zum Umzug nach Jaipur im Jahr 1727-1730.
Der Palast von Amber Fort hat zwei Eingangs-Tore: das Mondtor Chand Pol und das Sonnentor Suraj Pol, das der aufgehenden Sonne zugewandt ist. Kommt man per Elefantenritt vom Parkplatz im Ort Amber, so erreicht man den Palast durch das Sonnentor. Fährt man mit PKW/Jeep zum Parkplatz unterhalb der Burg, so betritt man den Palast durch den "Diensteingang", das Mondtor. Zuerst betritt man durch eines dieser beiden Tore den ehemaligen Parade- und Versammlungsplatz Jaleb Chowk, der von ehemaligen Wachräumen und Ställen umgeben ist.
Über dem Mondtor befindet sich die Naubatkhana. Naubat war eine genau festgelegte Zeremonien-Musik an persischen und indischen Palästen, die z.B. bei Ankunft des Herrschers oder eines hohen Gastes gespielt wurde. Es kamen bei dieser Zeremonienmusik verschiedene Arten von Trompeten und Hörnern (Karna, Surna, Nafiri), Kesselpauken (Nakkara), Schellen (Sanj) und Flöten (Bansuri) zum Einsatz. Der zum Hof offene Naubatkhana ist der Raum, in dem die Insttrumente aufgewahrt wurden und wo die Musiker spielten. Er liegt gegenüber dem Eingangstor des Herrschers (Sonnentor).
Zum inneren Palastbezirk gelangt man über eine Treppe durch das Löwentor Singh Pol. Die Treppe und das Tor führen nicht direkt auf den Palast zu, sondern sind seitlich versetzt, um sich bei eventuellen Unruhen oder Angriffen besser von oben und von zwei Seiten gegen Angreifer verteidigen zu können. Nachdem man das Löwentor passiert hat, steht man auf dem öffentlichen Hof und blickt linkerhand direkt auf die öffenliche Audienzhalle Diwan-i-Aam. Dahinter befinden sich die ehemaligen Verwaltungsbüros in den 37 Sattais Katchehri.
Imposanter Blickfang dieses Hofes ist ohne Zweifel das Ganesha-Tor, durch das man in den privaten Palastbereich gelangt. Das Ganeshator ist mit wunderschönen Wandmalereien und Fresken verziert. Im obersten Stockwerk befanden sich Räume für die Frauen des Palastes mit kunstvollen Gitterwerk-Fenstern. Da sich nach islamischer Sitte die Frauen nicht offen zeigen durften, jedoch am gesellschaften Leben - z.B. öffentlichen Audienzen des Herrschers - teilhaben wollten, hielten sich die Frauen hinter diesen Fenstern auf. All diese Fenstergitter sind aus Stein oder Marmor gemeisselt - nicht aus Holz geschnitzt! Sie haben die gleiche Funktion, wie das Hawa Mahal in Jaipur.
Nachdem man das Ganeshator durchschritten hat, gelangt man in den Privatbereich des Herrschers. Im Mittelpunkt befindet sich ein im Mogulstil angelegter Lustgarten Aram Bagh. Rechterhand kann man einige Wohnräume im Sukh Niwas besichtigen. Absoluter Höhepunkt der gesamten Palastanlage ist jedoch ohne Zweifel die private Audienzhalle Jai Mandir und innerhalb dieser Räumlichkeiten der Spiegelsaal Sheesh Mahal mit tausenden von kleinen Spiegeln, die eigentlich erst bei Dunkelheit im Kerzenschein zur vollen Wirkung kommen.
Von den Privaträumen des Herrschers hatte man einen bezaubernden Ausblick über den Maota-See mit dem so genannten Safrangarten Kesar Kyari Bagh. In diesem Safrangarten sollten - wie es der Name sagt - die Pflanzen für das teure Safran angebaut werden. Da die Pflanzen (aus Kaschmir) jedoch im Klima von Rajasthan nicht gut wuchsen, stellte man den Anbau von Safran wieder ein. Nach dem Hof mit Lustgarten gelangt man in den ältesten Teil des Palastes. Dieser Teil wurde unter Man Singh I. als Wohnräume Zenana für seine Frauen und Konkubinen umgebaut. In der Mitte des Frauenhofes steht ein auf Säulen ruhender Pavillon, Baradari genannt.

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amber fort jai mandir
amber fort shees mahal
Lustgarten Aram Bagh und Jai Mandir
der Spiegelsaal Sheesh Mahal
amber fort zenana
amber fort jaipur baradari
die Frauengemächer Zenana
der Pavillon Baradari
amber fort jaipur
amber fort jaipur
amber fort jaipur
amber fort jaipur
amber fort jaipur
amber fort jaipur
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