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Reise durch Bessarabien via Tatarbunary bis in das ukrainische Donau-Delta

Bei einer Fahrt von Odessa zum Donaudelta kommt man durch den ukrainischen Teil des ehemaligen Bessarabien, der auch BUDSCHAK genannt wird.
Dies ist ein sehr ländliches Gebiet mit schlechter Verkehrs-Infrastruktur. Die Strassen sind meist schlecht. Jedoch ist die Gegend fruchtbar und ermöglicht gute Ernten.
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ukrainischer Teil von Bessarabien
das ukrainische Donaudelta
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typische Landstrasse in Bessarabien
die Strassen sind voller Schlaglöcher
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schlechte Strasse zum Donaudelta
ein Imker am Strassenrand verkauft Honig
Nach Passieren der Dnister-Lagune und Fahrt durch Schabo und Bilhorod-Dnistrovskij erreichen wir die kleine Stadt TATARBUNARY. Tatarbunary ist eine Kleinstadt ca. 33 Kilometer nördlich des Donaudeltas und ca. 100 Kilometer südwestlich von Odessa. Der Ort wurde eventuell im 16.Jahrhundert von Tataren gegründet, die ihrerseits Vasallen des Osmanischen Reiches waren. 1812 wurde das Gebiet des Budschak von Russland erobert und die Reste der Tataren und Osmanen vertrieben. Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte das Gebiet zeitweilig zum Fürstentum Moldawien, später Königreich Rumänien. 1924 kam es in Tatarbunary zu einem Volksaufstand, der von der sowjetischen Bolschewiki unterstützt wurde. Seit dem 2. Weltkrieg gehörte das Gebiet zur Ukrainischen Sowjet-Republik und seit 1991 zur Ukrainischen Republik.
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Kirche im Budschak
Denkmal des Volksaufstands in Tatarbunary
Von Tatarbunary geht es immer weiter nach Süden in Richtung Wilkowo oder Wylkowe im Donaudelta. Die einzige Zufahrsstrasse wird hier noch schlechter als bisher - Schlagloch an Schlagloch. Für die wirtschaftliche oder touristische Erschliessung dieses Teils des Donaudeltas ist diese einzige und schlechte Strasse ein großes Hemmnis.
Wilkowo ist die letzte Stadt auf der ukrainischen Seite des Donaudeltas vor der Flussgrenze zu Rumänien und vor der Donau-Mündung in das Schwarze Meer.
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Christi-Geburt-Kirche in Wilkowo
Nikolaus-Kirche Wilkowo
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Kanal mit Laufstegen
Holzboote liegen vor den Häusern
Das Gebiet des Donaudeltas gehörte bis Mitte des 18.Jh dem Osmanischen Reich, dann zu Russland, später zu Moldawien und Rumänien und seit 1945 zur Ukraine. Das Donaudelta war im 18. Jh auch Zufluchtsort von flüchtigen Kosaken, die gegen das Russische Reich opponierten und deshalb verfolgt wurden. Wilkowo soll um 1746 gegründet worden sein und erhielt schon 1762 Stadtrecht. Der Ort besteht zu ca. 40-45 Prozent aus Wasser und ist durch unzählige Donau-Nebenarme, Kanäle und sonstige Wasserläufe durchzogen, sodass man von einer Stadt im Wasser oder "Venedig der Ukraine" sprechen kann. Im Festlands-Ortsteil von Wilkowo stehen eine Christi-Geburtskirche und 2 Nikolaus-Kirchen. Die beiden Nikolaus-Kirchen sind dem Heiligen Nikolaus von Myra gewidmet.
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Kanal mit Laufstegen
Donau-Nebenarm
In Wilkowo gibt es natürlich Strassen und Autos, aber ein großer Teil des täglichen Verkehrs und Lebens findet auf oder am Wasser statt. Boote sind das wichtigste Verkehrsmittel. Die Bewohner leben vom Fischfang im Delta, von Obst- und Gemüseanbau auf unzähligen kleinen, aber fruchtbaren Inseln. Im Winter wird in der Region Schilf geschnitten und teilweise ins Ausland verkauft. Der Tourismus ist ein noch zartes Pflänzchen.
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Restaurant im Ortszentrum
Delta-Touristen
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leckerer Karpfen und Wels
häuslicher Abwasch am Kanal
Wie bereits weiter oben erwähnt, ist Wilkowo die letzte ukrainische Stadt vor der Grenze zur EU. Vom Ufer aus kann man über die Donau auf das andere Ufer schauen, das schon zu Rumänien gehört. Am Donauufer steht ein Denkmal, das den ersten christlichen Einwanderer in der Region darstellen soll. Das dargestellte Boot gleicht einem typischen Kosaken-Kriegsboot mit zwei spitzen Bugen, um es nicht wenden zu müssen.
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Blick über die Donau
Blick zum rumänischen Ufer
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erster christlicher Einwanderer
auch Lenin steht noch
Im Delta leben viele Wassertiere. Im Frühling gibt es in den Kanälen tausende Frösche, die mit ihrem Quaken ein ohrenbetäubendes Spektakel verursachen. Wasservögel fühlen sich im Delta sehr wohl. Die Einwohner nutzen jede Insel für Obstanbau. Auf dem Boden wachsen Erdbeeren, auf halber Höhe wachsen Beerensträucher und auch Wein wächst hier erstaunlich gut. Über dem Wein wachsen dann Äpfel und andere Obstsorten.
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Frösche im Frühling
eine Gänsefamilie
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der Kanal als Transportweg
oh, diese Wellen
Abseits des Ortszentrums hat sich ein ehemaliger Offizier der Sowjetarmee niedergelassen und in Privat-Initiative mit seiner Rente auf einer Insel eine kleine Familien-Pension errichtet.
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Familien-Pension
Holzhaus für Touristen
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die Hausfrau der Privatpension
Obstgarten am Ufer
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