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Die Allunionsausstellung WDNCH (VDNH, VVC) in Moskau
Im Norden von Moskau am Prospekt Mira und gegenüber dem Hotel Cosmos befindet sich eine der bekanntesten Park- und Ausstellungsanlagen Moskaus. Das Gelände mit ca. 100 thematischen und regionalen Pavillons existiert seit 1939 und zeigte bis zur Perestroika die „Errungenschaften der Völker der Sowjetunion und des Sozialismus“. Nach der Wende wurden viele Pavillons ausgeräumt und zu Verkaufshallen umfunktioniert
 
Bild1: Haupteingangstor zum Gelände
Bild2: der zentrale Pavillon Nr. 1, erbaut 1954
der Turm ist 56 Meter hoch mit einer 13 Meter hohen vergoldeten Spitze
Auf dem 2. Bestarbeiterkongress der sowjetischen Landwirtschaft in den 1930er Jahren wurde ein Antrag an die Führung der Kommunistischen Partei der Sowjetunion und die sowjetische Staatsführung gestellt, eine zentrale landwirtschaftliche Ausstellung in oder um Moskau zu gründen. Diesem Antrag wurde von höchster Stelle stattgegeben. Das Interesse an der Gestaltung des neuen Landwirtschafts-Ausstellungsgeländes war sehr gross. Tausende Vorschläge mussten geprüft und eine Auswahl getroffen werden.
Am 01.08.1939 wurde die All-Unions-Ausstellung für Landwirtschaft eröffnet. Tausende Gäste besuchten in den ersten Wochen und Monaten das neue Ausstellungsgelände. Etwa 3000 Gästeführer arbeiteten hier, um Besucher zu empfangen und die Ausstellungen zu erläutern.
Das Motto und den Geist der neuen Ausstellung verkörperte eine besondere Skulpturengruppe: eine Bäuerin und ein Traktorist halten über ihren Köpfen ein goldenes Getreidebündel. Heute steht diese Skulptur über dem 1954 neu erbauten Haupt-Eingangsportal. Durch den 2. Weltkrieg wurde das Ausstellungsgelände geschlossen. Die meisten Exponate und die Bibliotheken wurden nach Chelyabinsk ausgelagert.
Bild3: Traktorist und Bäuerin mit Getreidegarbe - Figuren über dem Haupteingang
Bild4: Pavillon Nr. 67 der russischen Region Karelien, erbaut 1954, seit 1999 wieder Ausstellungs-Center Kareliens
Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurde die Ausstellung in den Jahren 1947-54 komplett erneuert und umgestaltet. Neue Pavillons wurden errichtet und die Fläche wurde auf über 200 Hektar erweitert.
Die Ausstellung sollte in dieser Zeit vor allem die Erfolge und Neuerungen der sowjetischen Landwirtschaft nach dem Kriege sowie die schnelle Überführung dieser Erfolge in die Arbeit der Kolchosen und Sowchosen darstellen. Jeder einzelne Pavillon stellte die Errungenschaften und Erfolge einer bestimmten Sowjetrepublik, Region oder Gebietes dar. Auf den Freiflächen wurde neueste Landwirtschafttechnik ausgestellt.
Bild5: zentrales Element des WDNCh-Geländes ist der Brunnen der Völkerfreundschaft
Bild6: zu Ehren der vielen unterschiedlichen Völker im Verband der ehemaligen UdSSR
Bild7: Brunnenfiguren am Brunnen der Völkerfreundschaft
Bild8: Brunnenfiguren am Brunnen der Völkerfreundschaft
Der Brunnen der Völkerfreundschaft besteht aus rotem Granit und umfasst eine Fläche von ca. 4000 qm.
Aus 800 Düsen strahlen 1200 Liter Wasser pro Sekunde in den Brunnen. Die höchste Fontäne schiesst bis zu 24 Meter in die Höhe.
Bild9: Geländeplan
Bild10: Pavillon der Sowjetrepublik Armenien
Ab Juni 1956 wurde die vormals reine Landwirtschafts-Ausstellung verstärkt zur Darstellung der industriellen Erfolge genutzt – anfangs vor allem in Pavillon 21 (Mechanisierung). Hier wurde die erste elektronische Rechenmaschine der UdSSR ausgestellt. An dieser Technologie arbeitete man in der Sowjetunion bereits seit 1948.
Bild11: Brunnen DIE STEINERNE BLUME
Bild12: Brunnenmotiv nach den Märchen und Erzählungen des russischen Dichters Pavel Bashov
1958/59 wurde beschlossen, die landwirtschaftlichen, industriellen und baugewerblichen Ausstellungen zu einer einheitlichen All-Unions-Ausstellung der Erfolge der Volkswirtschaft zu vereinigen. Die erneuerte Ausstellung zeigte alle Höhepunkte der sowjetischen Volkswirtschaft – von Juri Gagarins Weltraumflug bis zum Bau der Baikal-Amur-Magistrale u.v.a.m.
Bild13: Der Pavillon Nr. 2 Georgiens wurde 1954 erbaut und vertrat die Region Kaukasus.
Bild14: Der Pavillon Nr. 58 der Ukraine wurde bereits 1939 errichtet und 1947-1954 umgebaut. Die Fassade besteht aus Alabaster-Paneelen. Über dem Gebäude erhebt sich eine 42 Meter hohe Krone. Seit 2002 befindet sich hier offiziell ein ukrainisches Ausstellungs-Center.
Bild15: Detailfiguren am ukrainischen Pavillon
Bild16: Figuren am ukrainischen Pavillon.
Bild17: Der Pavillon Nr. 32 wurde 1939 als Pavillon für die Mechanisierung der Landwirtschaft erbaut. Seit 1964 wurde der Pavillon als Halle der sowjetischen Luft- und Raumfahrt beliebt. Vor der Halle steht eine WOSTOK-Rakete.
Bild18: Das Gebäude hat eine 75 Meter hohe Stahl-Glas-Kuppel mit einem Durchmesser von ca. 40 Metern. Die Glaskuppel ist allein 60 Meter hoch.
Bild19: vor dem Kosmospavillon stehen eine Jak 42 und eine Wostok-Rakete
Bild20: Wasserbecken der steinernen Blume
Seit Juni 1992 wurde das Ausstellungsgelände in das All-Russische Ausstellungszentrum VVC umbenannt. Ziel der neuen Ausstellungen ist die Stärkung der russischen Wirtschaft, der wissenschaftlich-technischen Infrastruktur, der Business-Aktivitäten sowie Zusammenarbeit mit regionalen und lokalen Messen und Ausstellungen.
Das Gelände umfasst heute etwa 2.375.000 Quadratmeter Gesamtfläche - davon ca. 110.000 Quadratmeter überdachte Ausstellungsflächen.
Heute werden vor allem 4 Hallen für in- und ausländische Messen und Ausstellungen genutzt:
  • Halle 20 (ehemals Chemische Industrie) mit 5000 qm Ausstellungsfläche
  • Halle 26 (ehemals Baumwoll-Pavillon) mit 2300 qm Fläche
  • Halle 57 mit gesamt 12.000 qm
  • Halle 69 mit 15.000 qm
 
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