Auf dem 2. Bestarbeiterkongress der sowjetischen Landwirtschaft in den 1930er Jahren wurde ein Antrag an die Führung der Kommunistischen Partei der Sowjetunion und die sowjetische Staatsführung gestellt, eine zentrale landwirtschaftliche Ausstellung in oder um Moskau zu gründen.
Diesem Antrag wurde von höchster Stelle stattgegeben.
Das Interesse an der Gestaltung des neuen Landwirtschafts-Ausstellungsgeländes war sehr gross. Tausende Vorschläge mussten geprüft und eine Auswahl getroffen werden.
Am 01.08.1939 wurde die All-Unions-Ausstellung für Landwirtschaft eröffnet. Tausende Gäste besuchten in den ersten Wochen und Monaten das neue Ausstellungsgelände.
Etwa 3000 Gästeführer arbeiteten hier, um Besucher zu empfangen und die Ausstellungen zu erläutern.
Das Motto und den Geist der neuen Ausstellung verkörperte eine besondere Skulpturengruppe: eine Bäuerin und ein Traktorist halten über ihren Köpfen ein goldenes Getreidebündel.
Heute steht diese Skulptur über dem 1954 neu erbauten Haupt-Eingangsportal.
Durch den 2. Weltkrieg wurde das Ausstellungsgelände geschlossen. Die meisten Exponate und die Bibliotheken wurden nach Chelyabinsk ausgelagert.
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