Reisen nach Delhi - Stadt-Informationen und Bilder zum Stadtteil New-Delhi |
Der Stadtteil New-Delhi ist nicht "natürlich" entstanden, sondern entstand durch britische Planungen und Vorbilder nach
britischem Geschmack. New-Delhi sieht deshalb überhaupt nicht wie eine indische Stadt aus und steht in scharfem Kontrast zum Basarviertel Chandni Chowk in Old-Delhi.
Alles ist stilvoll und gediegen, durchgeplant und nach europäischen Mustern angelegt. Der ganze Stadtteil ist weitläufig mit breiten Sichtachsen.
Hier befinden sich in der Nähe viele Botschaften, Hotels, Restaurants, Banken oder Büros von Fluggesellschaften.
Regierungsviertel
Boulevard Raj Path
India Gate
Lakshmi Narayan Mandir (Birla-Tempel)
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Das Regierungsviertel:
Die britische Kolonialregierung errichtete den Stadtteil New-Delhi innerhalb von 20 Jahren von 1911-1931. Es sollte die Macht und den Glanz des britischen Empire in Indien symbolisieren.
Hier residierte der britische Vizekönig als Stellvertreter der Britischen Krone in Indien.
Auf dem einstmals unwirtlichen Hügel Raisina Hill südwestlich von Old-Delhi liess der britische Architekt Lutyens einen neuen Stadtteil fuer die britisch-indische Regierung mit Parlament und Ministerien,
Beamtenwohnungen und Verwaltungen errichten. New-Delhi wurde grosszügig und mit viel Grün geplant. Jeder Baum und Strauch mußte extra herangeschafft und angepflanzt werden.
Hochhäuser sind hier nicht erlaubt. Breite Strassen und weite Sichtachsen bestimmen den Stadtteil. Zwei Brunnen aus roten Sandstein umgeben den Platz "Vijay Chowk", der eine prachtvolle Sichtachse zwischen Regierungsbezirk und dem India-Gate bildet.
Vijay Chowk liegt unterhalb des eindruck-erheischenden Hügels mit den Regierungsbauten links und rechts der Strasse. Am obersten Punkt des Regierungsbezirks befindet sich der Palast des
ehemaligen Vizekönigs von Indien und jetzigen Amtssitz des indischen Präsidenten.
Der Präsidentenpalast Rashtrapati Bhavan ist normalerweise für Besucher nicht zugänglich und durch einen kunstvollen, schmiedeeisernen Zaun vom öffentlichen Teil des Regierungsbezirks
abgetrennt.
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Brunnen von Vijay Chowk |
das Parlamentshaus "Sansad Bhavan" |
Im Rundbau des indischen Parlaments "Sansad Bhavan" tagen das indische Ober- und Unterhaus. Mit vorheriger offizieller Genehmigung ist es
Nicht-Parlamentariern möglich, dieses Bauwerk zu besuchen.
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Amtssitz Rashtrapati Bhavan mit Jaipur-Säule |
kunstvoller, schmiede-eiserner Zaun |
Der Regierungspalast "Rashtrapati Bhavan" hat eine Fassage von ca. 190 Metern und eine Gesamtfläche von fast 20.000 qm.
Zu Kolonialzeiten arbeiteten hier ca. 2000 Angestelle und Diener. Der Bau hat ca. 300 Zimmer und hier wurde 1947 die formelle Unabhängigkeit Indiens von England vollzogen,
indem der englische Vizekönig Mountbatten die Regierungsgewalt an J. Nehru übergab.
Auf dem weiten Platz vor dem Palast steht eine 44 Meter hohe Säule aus Sandstein. Sie ist ein Geschenk des Maharadschas von Jaipur an die britischen Kolonialherren,
um die guten Beziehungen zu zeigen und zu vertiefen.
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Südblock (Premierminister, Verteidigung) |
Nordblock (mit öffentlicher Central Hall) |
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Boulevard RAJPATH:
Die ca. 4 Km lange Prachtstraße Rajpath führt vom Platz Vijay Chowk direkt nach Osten und verbindet den Regierungsbezirk
mit dem "INDIA GATE". Entlang des Rajpath ist Parken für normale PKW nicht erlaubt. Die Prachtallee ist mit Grünflächen, Bäumen,
Zierkanälen und Springbrunnen gesäumt. Hier finden regelmäßig Paraden statt (z.B. Republic Day) und viele Einwohner Delhis bummeln abends hier entlang.
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das INDIA-GATE:
Ganz im Osten der Rajpath-Allee steht das triumphbogen-ähnliche Tor INDIA-GATE.
Das India-Gate ist 9 Meter breit, 42 Meter hoch und erinnert an die die im 1. Weltkrieg gefallenen indischen Soldaten (ca. 90.000) innerhalb der britischen Armee.
Eine ewige Flamme ehrt alle unbekannten Soldaten, die im Krieg zwischen Indien und Pakistan 1971 fielen. In Sichtachse durch das Tor sieht man einen
Baldachin aus Sandstein, unter dem während der britischen Regierung eine Statue des britischen Königs Georg IV. stand.
Diese Statue existiert heute noch, steht jedoch an einem anderen Platz. Rund um den Platz stehen elegante Häuser.
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Lakshmi Narayan Mandir (Birla-Tempel):
Der indische Industrielle BIRLA ließ diesen Tempel im Jahr 1938 erbauen. Der Tempel besteht aus einem Hauptschrein zu Ehren des Gottes
Vishnu und seiner Hauptfrau Lakshmi. Mehrere Nebenschreine sind Krishna, Hanuman, Shiva und Durga geweiht.
Der Tempel war zur damaligen Zeit fast "revolutionär", da er den Zutritt ohne Kastenbeschränkung erlaubte.
Der Tempel ist mit vielen Zeichen für Glück und Wohlstand versehen - den alt-indischen Glückssymbolen Swastika,
die leider in der westlichen Welt als Nazi-Hakenkreuze bekannt wurden.
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