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Die Katakomben von Odessa
In der Umgebung von Odessa findet man ein nicht alltägliches Touristenziel: die Katakomben.
Der Untergrund der Stadt Odessa besteht aus pleistozänem Muschelkalk, der mit zahlreichen natürlichen Höhlen durchzogen ist. Der Muschelkalk ist leicht abbaubar und zu verarbeiten, weshalb die Bewohner schon seit ca. 200 Jahren dieses Material für den Bau ihrer Häuser verwendeten. Das Material wurde unterirdisch abgebaut und oberirdisch - sozusagen „an Ort und Stelle“ – verbaut. Im Laufe der Jahre entstand ein ganzes Netz von unterirdischen natürlichen und künstlichen Höhlen (Katakomben), zum Teil 20-30 Meter tief unter der Stadt und mehrere Kilometer lang. Früher hatten zahlreiche Häuser im Stadtgebiet von Odessa direkte Zugänge zu diesen Höhlen. Man nutzte diese unterirdischen Räume als Schmuggellager, Keller oder Fluchtverstecke. Es kam jedoch immer wieder vor, dass sich Menschen in den Katakomben verliefen und nicht wieder allein herausfanden. Die Zugänge im Stadtgebiet wurden nach und nach zugemauert oder anderweitig versperrt.
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im Untergrund von Odessa
einer der unzähligen Katakomben-Gänge
Während der deutsch-rumänischen Besetzung Odessas im 2. Weltkrieg seit 1941 gingen viele Einwohner Odessas in die Katakomben, zu anfangs um sich hier zu verstecken, später aber auch, um von hier aus als Partisanen gegen die Eindringliche zu kämpfen.
Der sowjetische Dramatiker Walentin Katajew (1897-1982) beschreibt in seinem 1949 erschienenen Roman „In den Katakomben von Odessa“ die Stadt Odessa und wie sich die Bürger der Stadt nach dem deutschen Angriff in die Katakomben zurückzogen, um von dort aus den Partisanenkampf gegen die Besatzer zu führen.
Manche Partisanen waren bis zu 900 Tage !!! unter Tage – ohne Sonnenlicht, nur mit primitiven künstlichen Lichtquellen, hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturen um ca. 15°C.
Durch das fehlende Sonnenlicht wurden sie krank, konnten aber auch nicht mehr an die Oberfläche, da man sie wegen ihrer bleichen Haufarbe sofort als Höhlenbewohner erkannte. Ihre Kleidung war ständig feucht-klamm. Offene Rauchentwicklung musste stets vermieden werden. Oft gab es nicht genug Trinkwasser.
Die Partisanen versteckten sich nicht nur in den Katakomben, sondern hielten von hier aus auch Kontakt zur Bevölkerung über Tage und führten Störaktionen gegen die Besatzungstruppen durch. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass das Opernhaus von Odessa vor der Sprengung durch die abziehenden deutsch-rumänischen Truppen gerettet werden konnte.
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MG-Stellung der Partisanen
Gedenkraum für die Opfer der Kämpfe
Rumänische Truppen versuchten, die Partisanen in den Höhlen anzugreifen, auszu-hungern und auszuräuchern. Es kam zu erbitterten unterirdischen Kämpfen.
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Haupteingang zu den Katakomben
Katakomben-Nebeneingang
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Denkmal für die Untergrund-Kämpfer
Denkmal für die Partisanen
Ca. 20 Km von Odessa entfernt im Dorf Nerubaiskoje ist ein Teil der Partisanenhöhlen heute für Touristen zugänglich. Die Höhlen sind jedoch verschlossen und können nur nach Anmeldung besichtigt werden. Ein kleines ober- und unterirdisches Museum informiert über Leben und Kampf der Partisanen von Odessa.
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unterirdische Werkstatt
Partisanen-Kommandozentrale
Die Partisanen von Odessa hatten unter Tage eine Küche, Toiletten, Werkstätten, ein Lazarett und einen Befehlsstand – geschlafen wurde auf Steinbänken mit Stroh- oder Schilf-Auflage.
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unterirdische Küche
Lazarett mit einem Luxus !!! - Bett
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Stein-Schlaflager mit Schilf
oberirdisches Museum
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