Russland-Reisen mit Sputnik Travel Berlin
Ihr Reisebüro für Reisen nach Russland, GUS, Baltikum, China, Indien, Vietnam u.a.
Stresemannstr. 107 - 10963 Berlin (Nähe Potsdamer Platz)
Tel. 030/20454581 - Fax. 030/20455998 - email: Sputnik-Berlin@t-online.de
Öffnungszeiten: Montag-Freitag 09.00-12.00/12.30-18.00 Uhr
 
sputnik reisen berlin
Inhalt
 
Rundreisen:
Reisen Russland
Russland-Reisen
Reisen GUS
GUS/Mittelasien-Reisen
Reisen China
China/Mongolei-Reisen
Reisen Japan
Japan/Korea-Reisen
Reisen Vietnam
Vietnam-Reisen
Reisen Indien
Indien/Burma-Reisen
Reisen Baltikum
Polen/Baltikum-Reisen
Reisen Osteuropa
Osteuropa/Balkan-Reisen
Nahost-Reisen
Arabien/Nahost-Reisen
Reisen weltweit
weitere Reiseziele
 
Städtereisen
Moskau-Reisen
Moskau-Reisen
St.Petersburg-Reisen
St.Petersburg-Reisen
Peking-Reisen
Peking-Reisen
Shanghai-Reisen
Shanghai-Reisen
Sonstige
weitere Städtereisen
 
Bahnreisen
Bahnreisen Russland
Russland-Reisen
Bahnreisen China
China-Reisen
Bahnreisen Europa
Europa-Reisen
Bahnreisen weltweit
Asien/Afrika-Reisen
 
Sprachreisen
 
Winter-/Silvester-/Fernreisen
 
Fluss-/Schiffsreisen 2012
 
Wander- und Aktivreisen 2012
Reiseversicherungen
 
Reiseliteratur
R 086 - Rundreise durch West- und Ostpreussen 2012
Reiseform
11 Tage Studienreise / Bus-Rundreise von Danzig bis Königsberg und Tilsit
Reiseroute
Danzig – Marienburg – Frauenburg - Kadinen - Kaliningrad – Kurische Nehrung (Nidden) – Bernsteinküste – Tilsit - Insterburg - Kaunas - Masuren (Sensburg - Nikolaiken - Rastenburg) - Danzig
Reisehöhepunkte:
* Zu den Höhepunkten West- und Ostpreußens
* eine umfassende Studienreise, keine Tour für weltfremde ressentiment-gestimmte "Verzichtnostalgiker"
* Busrundreise von Danzig nach Königsberg, durch Nord-Ostpreußen und Masuren
* deutsch-polnische und deutsch-russische Begegnungen
* Einige Übernachtungen in ehemaligen Gutshäusern
Eine Busrundreise von Danzig über Marienburg und das verträumte Ermland nach Kaliningrad und über Masuren zurück nach Danzig. Ein Schwerpunkt ist Königsberg, von wo aus wir die Nordhälfte Ostpreußens aufsuchen, dazu eine Rundfahrt auf der Kurischen Nehrung. Unsere Hotels außergewöhnlich: u.a. übernachten wir in Kaliningrad in einem ehemaligen deutschen Gutshaus, in Rauschen in einem kleinen, familiären Hotel, das im vergangenen Jahrhundert zuerst als Wohnhaus und später als sowjetisches Krankenhaus diente (heute ist es neu restauriert und bietet gemütliche Atmosphäre), sowie im Hotel Kadiny Country Club, einem der ehemaligen Sommersitze Kaiser Wilhelms II., malerisch gelegen in einem stillen Dorf unweit von Frombork. Unsere Tour ergibt eine umfassende Zusammenschau, die uns eine Analyse und Beurteilung auch der neuen historischen Entwicklung in Ostpreußen erlaubt. Uns wird es oft vorkommen, als wäre die Zeit irgendwann einmal stehengeblieben oder es hätte sich nur wenig weiterentwickelt. Eine solche "Nostalgie" sei erlaubt, jedoch kein Lamentieren darüber, dass sich alles so ergeben hat.
Das ehemalige deutsche Ostpreußen und Westpreußen sind eine weitgehend historische, kulturhistorische und auch topographische Einheit. Als Siedlungs- und Kolonialisierungsgebiet nach den Kreuzzügen den "beschäftigungslosen" Rittern des Deutschen Ordens überlassen, entstand hier ein Ordensstaat, der in ständigen Grenzstreitigkeiten mit seinen Nachbarn stand. Die Zuwanderungen - die Brandenburger und die Salzburger, aus dem Osten die Litauer, vom Süden her die Masowier - und der Widerstand der pruzzischen Bevölkerung führten immer wieder zu Unruhen, die bis in die jüngste Zeit anhielten. Eine heute objektivere Geschichtsschreibung versucht diesen "multikulturellen" Zustand Ost- und Westpreußens wahrheitsgemäßer darzustellen, als dies noch bis vor kurzem - je nach Standpunkt "pro-deutsch" oder "pro-slawisch" - möglich war.
Dieses Gebiet, heute aufgeteilt zwischen Polen und Russland, hat in vielem die Bedeutung eines Paradigmas. Insbesondere der russische Teil Ostpreußens mit der Hauptstadt Königsberg (Kaliningrad) symbolisiert sowohl die Problematik der vertriebenen deutschen Bewohner, denen selbst der Besuch ihrer alten Heimat über Jahrzehnte verwehrt blieb, als auch das Problem der Integration in die erweiterte EU, in der sich das Kaliningrader Gebiet nun als russische Insel wiederfindet. Doch wollen wir uns nicht nur mit dem komplexen, über Jahrhunderte entstandenen, politischen Problemkreis beschäftigen, sondern auch die einmalige landschaftliche Schönheit, insbesondere auf der Kurischen Nehrung, genießen und die herausragenden Baumonumente wie das Krantor und den Königsberger Dom besichtigen.
Termine und Preise 2012
Reisetermin pro Person im DZ EZ-Zuschlag
04.07.-14.07.2012 1.570,- € 290,- €
08.08.-18.08.2012 1.570,- € 290,- €
Einzelzimmerzuschlag: + € 290,-
innerdt. Flüge mit Lufthansa ab/bis München: + € 75,-
Anschlussflüge mit LUFTHANSA via München ab/bis versch. deutschen Flughäfen: + € 110,-
Visum: Russland ca. € 50,-
(Sie benötigen einen noch mind. 6 Monate nach Reiseende gültigen Reisepass!)
Impfungen: nicht vorgeschrieben
vorgesehene Übernachtungsorte: Danzig, Kadiny, Königsberg, Rauschen, Kaunas, Sensburg
Mindest-Gruppengröße: 15
Max. Gruppengröße: 26
Bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl besteht die Möglichkeit, die Reise gegen Aufpreis in einer Kleingruppe durchzuführen; alternativ behalten wir uns den Rücktritt vom Reisevertrag bis spätestens 14 Tage vor Reisebeginn vor, worüber wir Sie unverzüglich informieren. Bereits erfolgte Zahlungen erstatten wir Ihnen dann unverzüglich zurück.
Reiseverlauf:
1. Tag: MI Anreise nach Danzig
Vormittags Linienflug mit LOT von Frankfurt nach Danzig. Transfer zum Hotel und Gelegenheit für einen ersten individuellen Bummel durch die herrliche Altstadt. Treffen mit der Reiseleitung abends.
2. Tag: DO Marienburg – Frombork FA
Fahrt nach Malbork (dt. Marienburg). Besichtigung der an der Nogat gelegenen Marienburg, einst Sitz der Hochmeister des Deutschen Ritterordens und bis ins 13 Jh. die mächtigste Festungsanlage Europas. Die Backsteinburg ist ein Meisterwerk spätgotischer Baukunst, die aufgrund ihres historischen Wertes zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Ausführliche Besichtigung der Burganlage, die sich im Laufe der Jahrhunderte von der Trutzburg der Deutschritter zum Stützpunkt polnischer Könige bis hin zur Kaserne unter preußischer Herrschaft entwickelt hat. Anschl. Weiterfahrt nach Frombork (dt. Frauenburg) mit Besuch des Doms. In der ersten Hälfte des 16. Jh. wirkte Kopernikus als Domherr auf der auf einem Hügel thronenden, mächtigen Kathedrale und revolutionierte mit seinen Thesen zur Astronomie das mittelalterliche Weltbild. Fahrt nach Kadyny (dt. Kadinen), das bereits im Jahr 1255 erstmals erwähnt wird. Etwa 1720 begann man mit dem Bau eines Gutshauses, das Kaiser Wilhelm 1899 zu seiner Sommerresidenz ausbauen ließ und seitdem als Schloss bezeichnet wurde.
3. Tag: FR Balga – Kaliningrad FA
Fahrt über die Grenze nach Balga (russ. Weseloje), ca. 30 km südwestlich von Kaliningrad. Hier eine sehr alte Steinburg, die im 13. Jh. in die Hände des Deutschen Ordens fiel und aufgrund ihrer Lage unmittelbar am Frischen Haff eine wichtige Rolle zur Kontrolle des Schiffsverkehrs spielte. Heute ist sie eine Ruine. Im März 1945 war Balga der letzte deutsche Brückenkopf am östlichen Haff-Ufer und damit von größter Bedeutung für die Evakuierung der ostpreußischen Flüchtlinge über den Ostseehafen Pillau (russ. Baltijsk). Weiterfahrt nach Königsberg, dem heutigen Kaliningrad. Unser heutiges Hotel, ein ehemaliges deutsches Gutshaus, im Jahre 1880 erbaut.
4. Tag: SA Kaliningrad FA
Besichtigung der beiderseits des Pregel gelegenen ehemaligen ostpreußischen Hauptstadt: Dom, Grabmal Immanuel Kants, Bernstein-Museum, Börse, Luisenkirche, alte Festungsanlagen, Stadttore. Rundblick von der Aussichtsplattform des Königsberger Schlosses, das seit einigen Jahren wieder aufgebaut wird. Rundgang im Museum mit einigen hier ausgegrabenen Exponaten. Nachmittags Fahrt nach Palmnicken, bekannt als der einzige Ort auf der Erde, wo Bernstein im Tagebau gewonnen wird. Wir besichtigen eine private Bernsteinmanufaktur, danach Rückfahrt nach Kaliningrad.
5. Tag: SO Kurische Nehrung FA
Fahrt auf die Kurische Nehrung, einem Landstrich, der das Kurische Haff von der Ostsee trennt und nur 100 km lang, dabei oftmals nur wenige hundert Meter breit ist und vor allem durch großartige Landschaftsbilder begeistert. Sie besteht ausschließlich aus Sand und riesigen Wanderdünen. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jh. gelang es, die Dünen mittels Bepflanzung zu stabilisieren, nachdem sie immer wieder ganze Orte unter sich begruben. Von der höchsten Düne ein Panoramablick über die Ostsee, das Haff und die Nehrung. In der weltweit ältesten Vogelwarte, die 1901 von Johannes Thinemann in Rossitten gegründet wurde, können wir dem Beringen der Vögel zuschauen. Fahrt nach Rauschen, dem heutigen Swetlogorsk, der „Perle der Bernsteinküste“. Dieser Kurort zählt zu den schönsten des Samlands. Während eines Spaziergangs können wir die alten Häuser aus dem vergangenen Jahrhundert, Skulpturen des deutschen Bildhauers H. Brachert sowie die Sonnenuhr betrachten.
6. Tag: MO Tilsit – Insterburg FA
Unsere Fahrt führt uns über die einstige Reichsstraße 126. In Mordowskoe (dt. Legitten) die Ruine der Kirche, in Polessk (dt. Labiau) sind noch Reste der Ordensburg und die Adlerbrücke zu sehen. Weiterfahrt in die zweitgrößte Stadt der Oblast Kaliningrad: Tilsit, das russische Sovetsk. Die Stadt ist Geburtsort bedeutender Persönlichkeiten, wie Max von Schenkendorff, der Dichter der napoleonischen Freiheitskriege, Wilhelm Voigt, der als „Hauptmann von Köpenick“ in die Geschichte einging und der Schauspieler Armin Müller-Stahl, jüngster bekannter Sohn Tilsits. Besichtigung: Hohe Straße, Königin Luise-Brücke, Gericht und Theater. Das heutige Sovetsk hinterlässt in weiten Teilen den Eindruck einer verschlafenen deutschen Provinzstadt, die bautechnisch jedoch stark einsturzgefährdet ist. In Neman (dt. Ragnit) die Ruine der Ordensburg des Deutschen Ordens aus dem 14. Jh. Erhalten blieben auch das schmale Uhrentürmchen und die Stadtkirche. Weiterfahrt nach Tschernjachowsk (dt. Insterburg), unterwegs zunächst ein Stopp in Majovka (Georgenburg). Wie einst ist der Ort noch heute ein Zentrum der Pferdezucht. Rundgang in Tschernjachowsk, dessen Stadtkern trotz schwerer Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg weitgehend erhalten geblieben ist: die Katholische und russische orthodoxe Kirche, das alte Rathaus, der Wasserturm, der alte Bahnhof.
7. Tag: DI Kaunas - Masuren FA
Morgens kurze Stadtbesichtigung in Kaunas mit der malerischen Altstadt und Burg, Kathedrale, Rathaus. Weiterfahrt und Grenzübertritt nach Polen (bei Suwalki). Längere Fahrt durch den landschaftlich begeisternden Norden von Masuren nach Mragowo (dt. Sensburg).
8. Tag: MI Malerisches Masuren FA
Eine Stocherkahnfahrt (mit einem Stakboot) auf der Kruttinna, einem idyllischen Flüsschen, danach Besuch des Klosters der (russisch-orthodoxen) Philipponen in Wojnovo (dt. Eckertsdorf). Rundgang in Mikolaijen (dt. Nikolaiken), dem "masurischen Venedig". Später ein Besuch des Geburtshauses des masurischen Dichters Ernst Wiechert in Kleinort.
9. Tag: DO Land der 3.000 Seen FA
In Ketrzyn (dt. Rastenburg) ein kurzer Rundgang, anschl. Besichtigung der Trümmer der „Wolfsschanze“, wo am 20.07.1944 Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Attentat auf Adolf Hitler unternahm. In Swieta Lipka (Heiligelinde) die sehenswerte barocke(!) Wallfahrtskirche, derenGeschichte bis in das 17. Jh. zurück reicht. Der Legende nach stand hier einst eine große Linde mit einer Holzfigur, um die sich ein Kult, der bis heute andauert, entwickelte. Sehr sehenswert die silberne Figur der Muttergottes. In der Hofgalerie einzigartige Deckenfresken und Barockskulpturen. Erlebnis eines Orgelkonzerts. Anschl. Weiterfahrt nach Gdansk (dt. Danzig).
10. Tag: FR Danzig FA
Danzig zählt seit dem 14. Jh. zu einer der bedeutendsten Hansestädte, die im Zweiten Weltkrieg nahezu vollständig zerstört wurde. Vormittags Besichtigung der detailgetreu wieder aufgebauten Altstadt: Das Rechtstädtische Rathaus, Rundblick auf die Stadt vom Rathausturm, die Marienkirche, der Lange Markt, das Krantor, das Goldene Tor, der Artushof und die Frauengasse. Am Nachmittag Besuch der gotischen Kathedrale von Oliwa mit ihrer fast 8.000 Pfeifen zählenden Orgel. Erlebnis eines Konzertes. In Zoppot der Seesteig, das Grand Hotel und das Kasino. Die Lektüre der "Danziger Trilogie" von Günter Grass wird uns während unserer Besichtigungen so manche Blechtrommel-Szenerie wahrnehmen lassen.
11. Tag: SA Rückflug F
Transfer zum Flughafen und Rückflug mit LOT nach Frankfurt.
Leistungen:
* Linienflüge mit LOT POLISH AIRLINES ab/bis Frankfurt einschl. Steuern und Gebühren
* Übernachtungen in Hotels entspr. Standard (Landeskat.) lt. Tourverlauf oder gleichwertig
* Mahlzeiten s. Tourverlauf (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
* Transfers, Besichtigungs-, Rundfahrten- und Erlebnisprogramm einschl. Eintrittsgelder
* ein Reisehandbuch nach Wahl
* Reiseleitung örtl., deutschspr.
* In Zusammenarbeit mit anderen Kooperationspartnern/Veranstaltern (ik)
nicht enthaltene Leistungen:
- Dinge des persönlichen Bedarfs
- nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
- Visakosten
- Trinkgelder
- Reiseversicherungen

Ihnen hat die Reise gefallen? Dann senden Sie uns bitte Ihre Buchungsanfrage:

 
Länderinformationen
Auswärtiges Amt
russland reisen
Russland-Info
ukraine reisen
Ukraine-Info
belarus reisen
Weissrussland-Info
usbekistan reisen
Usbekistan-Info
kasachstan reisen
Kasachstan-Info
vietnam reisen
Vietnam-Info
china reisen
China-Info
mongolei reisen
Mongolei-Info
Indien reisen
Indien-Info
 
Transsib
transsibirische eisenbahn
Transsib-Informationen
bahnreisen transsib
Transsib-Reisen 2012
 
Bahnreisen Zarengold
bahnreisen zarengold
Zarengold-Reisen 2012
bahnreisen Transsib
Zarengold Zug-Info
 
Baikalsee
bilder baikalsee
Baikalsee-Bilder
reisen zum baikalsee
Baikal-Reisen 2012
 
Reise-Informationen & Bilder
 
Buchtip
Bildband Baikal