Im 15. Jh. errang die Stadt großen Wohlstand durch sein örtliches Bauwesen und eigene
Münzprägung. Im 16. Jh. erlangte Uglich traurige Berühmtheit, weil hier im Jahre 1591 der Zarensohn DMITRI,
legitimer Erbe von Zar Iwan, dem Schrecklichen, unter bis heute nicht vollständig geklärten Umständen zu Tode kam.
Sein Tod wurde mit dem späteren (möglicherweise unrechtmäßigen) Zaren Boris Godunow als Drahtzieher in Verbindung gebracht.
Godunow stellte den Tod des Dmitri als Unfall dar, weshalb es zu Unruhen in der Stadt kam. Spätere polnisch-litauische Truppen versuchten um 1611,
einen falschen Dmitri als Zaren zu inthronisieren, was jedoch misslang.
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